Batch-Service (LSF)

Bereits 1995 wurde das Batchsystem (LSF = Load Sharing Facilities) der kanadischen Firma „Platform Computing“ am URZ installiert und darin alle zentralen Rechner von den „Supercomputern“ bis zu den Workstations und seit einigen Jahren auch Linux-PCs integriert.

Das LSF-System ist mittlerweile das zentrale Werkzeug zur Integration heterogener Hardware-Plattformen in den universitären Rechnerverbund. Es gewährleistet eine hohe Auslastung der in verschiedenen LSF-Clustern zusammengeschlossenen Rechner, indem es für die automatische und dynamische Verteilung des Workloads auf die Rechner der einzelnen Cluster sorgt und dadurch einen hohen Jobdurchsatz und eine effektive Auslastung der Ressourcen gewährleistet. LSF ermöglicht auch, Rechner automatisch nur zu bestimmten Zeiten oder nur bei nicht interaktiver Nutzung im Batchbetrieb zu benutzen und auch speziellen Nutzergruppen bestimmte Ressourcen zu garantieren.

Das Batchsystem bietet den Nutzern einen weitgehenden Komfort, macht kleinere oder nur zeitweilige Nutzergruppen unabhängig von ihrer momentanen Hardwarebasis und sorgt für erhebliche Synergieeffekte. Den Nutzern steht mit LSF eine transparente Oberfläche für die Kommunikation zur Verfügung, mit der die Jobs zusammengestellt, die Angaben für die geforderten Ressourcen angegeben werden, jederzeit der Stand der Abarbeitung beobachtet und Ergebnisse angezeigt werden können. Daher besteht ein erhebliches Interesse an der Einbeziehung möglichst vieler Rechner in das Batchsystem.

Das LSF reagiert auf dynamische Ressourcenanforderungen und optimiert die Auslastung der Rechner. Die Administratoren können darüber hinaus bei bestimmten Situationen eingreifen, um bestimmte Prioritäten fest­zulegen.

Zurzeit umfasst das LSF-Batchsystem 30 physische und 19 virtuelle Server (mit insgesamt 203 Cores) und zwei Parallelrechner (mit zusammen 160 Cores). Zur Bearbeitung und zum effektiven Lastausgleich werden alle Jobs an das Batchsystem LSF übergeben. Dieses System ist in zwei Cluster untergliedert.

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letzte Änderung: 07.04.2015

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