Spam- und Massennachrichten

Informationen zur E-Mail Spam- und Massennachrichten

Sehr geehrte Damen und Herren,

Das URZ ist ständig bestrebt, die Sicherheit unserer Systeme an die aktuellen Herausforderungen anzupassen und den Schutz Ihrer Daten und der Serversysteme entsprechend dem aktuellen Stand der Technik anzupassen.

Der Schutz des E-Mailsystems wird im Wesentlichen durch Antivirus- und Antispam-Filter gewährleistet, die jede E-Mail auf verdächtige Inhalte oder bösartige Programme prüft.

Was bedeutet das für Sie?

Im besten Fall merken Sie nichts von diesen Maßnahmen. Nun ist dieser Idealzustand aber nicht immer zu erreichen.

Das System filtert alle mit Viren infizierten E-Mail heraus. Diese E-Mails werden nicht zugestellt. Sie werden über diese Vorfälle auch nicht informiert.

Anders ist es bei E-Mails, die spamverdächtig sind. Diese Art von E-Mails wird unter eine s.g. Quarantäne gestellt. Das ist ein Bereich, in dem die E-Mails sicher aufbewahrt werden, ohne das sie Schaden anrichten können. Bei der Untersuchung auf Spam kann nicht immer mit Sicherheit festgestellt werden, ob eine Nachricht eine Spamnachricht ist. Das System geht nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass eine Mail Spam ist oder eben nicht. Dafür wird eine ganze Fülle an Parametern ausgewertet. Wie bei jeder Wahrscheinlichkeit kann es durchaus vorkommt, dass auch „normale“ (nicht SPAM) Nachrichten unter Quarantäne gestellt werden, sogenannte „False Positive“. Oder im Gegenteil, dass Nachrichten, die Spam sind, zugestellt werden – „False Negative“.

Wenn nun E-Mails, die an Sie gesendet wurden, als potentielle Spamnachricht identifiziert werden, werden Sie darüber via E-Mail benachrichtigt. Die E-Mail kommt vom Absender

savadm@uni-leipzig.de

und sieht ähnlich dem Bild unten aus:

Diese Benachrichtigung kommt ein Mal täglich um 09:00Uhr, aber nur wenn für Sie Nachrichten in der Quarantäne existieren.

Wenn Sie nun sicher sind, dass die Nachrichten in der Quarantäne keine Spam-Nachrichten sind und von einem Ihnen bekannten und vertrauten Absender kommt, können Sie diese E-Mail in Ihr Postfach zustellen lassen. Am einfachsten geht das durch das Klicken auf die ID einer Nachricht direkt in der E-Mail. Dabei wird eine neue E-Mail erzeugt, welche Sie so einfach versenden können. Im Anschluss wird die ausgewählte Nachricht in Ihr Postfach zugestellt.

Bei denjenigen von Ihnen, die mit einem textbasierten Mailprogramm arbeiten, wird die E-Mail ohne Links zur Freigabe dargestellt. In diesem Fall können Sie auf die E-Mails einfach antworten und löschen alle Zeilen mit E-Mails, die Sie nicht freigeben möchten.

Um alle E-Mail aus der Quarantäne freizugeben, können Sie einfach auf die E-Mail antworten. Diese Option ist unabhängig von der Art des E-Mail-Programms.

Alternativ können Sie über den folgenden Link auf Ihre persönliche Quarantäne zugreifen:

https://msxgw.rz.intern.uni-leipzig.de

Die Anmeldung erfolgt mit Ihrem Uni-Logon + Passwort. Beim Uni-Login bitte nur den Anmeldenamen angeben, ohne die Domäne, also:

-          Richtig ist: meinunilogin

-          Falsch wäre: DOM\meinunilogin

-          Falsch wäre: meinunilogin@dom.uni-leipzig.de oder meinunilogin@uni-leipzig.de, oder andere Varianten

Nach der Anmeldung werden Ihnen alle Nachrichten, die sich aktuell in Quarantäne befinden angezeigt:

In dieser Quarantäne-Ansicht können Sie neben der Freigabe der E-Mail noch weitere Optionen individuell einstellen, wie z.B. generell zugelassene oder gesperrte Absender (Freigegeben bzw. Abgeblockte Sender).
Die Einstellungen sind meist selbsterklärend.

Sollten Sie dennoch Fragen haben oder Hilfe benötigen, so stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Sie erreichen uns unter:

E-Mail: servicedesk@uni-leipzig.de

Tel.: 0341/97-33333 (Servicedesk)

Zu Schluss noch zwei Hinweise:

  • Nachrichten, die länger als 30 Tage in der Quarantäne verbleiben und von Ihnen nicht weiter verarbeitet werden, werden automatisch gelöscht.
  • Unter Optionen können Sie die Meldungen noch etwas anpassen oder auch ganz ausstellen. (nicht empfohlen)

 

 

letzte Änderung: 29.10.2020

Hilfe

Der Servicedesk ist zwar aktuell nicht vor Ort für Sie da, trotzdem erreichen Sie uns wie gewohnt per E-Mail oder Kontaktformular, sowie telefonisch unter:

+49 341 97-33333.

Wir helfen Ihnen und beraten Sie gern.

Die telefonische Erreichbarkeit wird derzeit Montag bis Freitag von 9:00 bis 14:00 Uhr im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten gewährleistet.

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