C2020

Campus 2020 plus

Strategien zur Stärkung der sächsischen Wissenschaftsregionen

Das Projekt Campus2020 ist ein Projekt der Universität Leipzig zur gezielten Einbindung internationaler Fachkräfte der Informatik in der Region. Zielsetzung des Vorhabens war es, Konzepte und Mechanismen zu entwickeln, um internationale hochqualifizierte Fachkräfte unabhängig von ihrer Herkunft in der Region zu halten. So sollte

  • dem regionalen Fachkräftemangel entgegengewirkt,
  • das Innovationspotenzial in der Region erhöht und
  • die internationale Sichtbarkeit nachhaltig gestärkt werden.

Primär sollten internationale Doktoranden unterstützt werden ihre Promotionsvorhaben in regional ansässigen Unternehmen zu schreiben. In diesem Zusammenhang wurden soziale als auch kulturelle Integration gefördert und organisatorische Angelegenheiten unterstützt. Langfristig sollte den Doktoranden die Möglichkeiten eröffnet werden nach Abschluss der Doktorarbeit eine regionale Arbeitsstelle zu erhalten.

Exemplarisch sollte diese Strategie im Bereich der IKT an den Instituten für Informatik und Wirtschaftsinformatik sowie am Universitätsrechenzentrum der Universität Leipzig in enger Kooperation mit regionalen Partnern und Netzwerken umgesetzt werden. Die Übertragbarkeit auf andere Bereiche sollte dabei gewährleistet bleiben und ein Nachhaltigkeitskonzept zur Integration in die bestehenden Strukturen der Universität Leipzig entwickelt werden.

Gerade bei ausländischen Promotionsstudenten zeigen Erfahrungen, dass diese oft inhaltlich getrieben agieren und sich erfolgreich in internationalen Fach-Communities engagieren, jedoch während ihres Aufenthalts kaum regionale Bindungen zur Wirtschaft oder Gesellschaft entwickeln. Somit wandern diese hochqualifizierten Fachkräfte nach Abschluss ihrer Promotion im Regelfall wieder ab. Hierdurch geht wertvolles Potenzial für die Region verloren.

Für die gemeinsame Betreuung von Doktorarbeiten mit der Universität wurden lokale Unternehmen kontaktiert und für das Projektvorhaben um Unterstützung gebeten. Auf diese Weise sollten die Promotionsstudenten Themen bearbeiten, die wirtschaftlich relevant sind. Informationen zu Einreise, Abläufen in der Universität und Kooperationsmöglichkeiten sind vielfältig und umfangreich. Sie wurden gesammelt, zusammengestellt und den Akteuren zugänglich gemacht.

Durch die enge Kooperation mit der Wirtschaft sollte schon während des Promotionsprozesses ein nutzbarer Wissenstransfer stattfinden. Nach Abschluss der Promotion sollte für die Unternehmen die Möglichkeit bestehen, hochqualifizierte und thematisch eingearbeitete Fachkräfte direkt zu übernehmen.

letzte Änderung: 11.09.2016

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