Die Papyrus-Projekte

Initiiert von den Professoren Scholl (Leipzig), Hammerstaedt (ehemals Jena) und Meißner (ehemals Halle) wurde im Jahre 2003 ein DFG-Projekt der Universitäten Halle, Jena und Leipzig aus der Taufe gehoben. Bestimmt durch völlig neue Erfassungsgrundsätze papyrologischer Daten machte das Projekt rasch auf sich aufmerksam. Wurden bisher die Papyrusbestände nur einfach katalogisiert, so konnte nun der physischen Struktur in Form von Schrifträgern- und Textdaten sowie der virtuellen Zusammenfassung von Stücken aus verteilten Sammlungen Rechnung getragen werden.

Diese neue Technologie fand unterdessen auch bei anderen Sammlungen Interesse, so dass inzwischen die Papyri der Universitäten Bremen, Erlangen, Würzburg und ein Teil der Kölner auch mit unserem System erfasst wurden. 2012 wurde dann der Datenbestand der Gießener Sammlung in eine weitere Präsentation integriert.

Die Portal-Anwendung
Eine Seitenansicht der Portal-Anwendung

Um auch andere Sammlungen von einer einheitlichen Oberfläche für Recherchen profitieren zu lassen, beschloss der Deutsche Papyrologentag, ein weiteres DFG-Projekt zur Erstellung eines Papyrus-Portals zu beantragen. Das Vorhaben konnte im Jahre 2008 erfolgreich realisiert werden. 

Nach erfolgreichem Abschluss der Erfassung und Digitalisierung der Ostraka-Sammlung im Jahr 2012 lief bis 2016 nun in Leipzig ein Projekt zur Erfassung weiterer Leipziger Papyri.  Auch dieses Projekt ist inzwischen abgeschlossen. Nun richtet sich das Augenmerk auf den Ausbau des Papyrus-Portals hin zu einer Werkzeugsammlung für Papyrologen, welche nun unter dem Namen Organa Papyrologica betieben wird. Hier ist auch ein Fachwörterbuch der griechischen Verwaltungssprache verankert.

Informationen zu laufenden Papyrus-Projekten erhalten Sie unter:

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letzte Änderung: 07.03.2017

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