Innerhalb der Universität können Arbeitsplätze (PCs und Notebooks) auch direkt per LAN-Kabel an das Uni-Netz angeschlossen werden, sofern die technischen Voraussetzungen gegeben sind. Hier erklären wir Ihnen, was Sie beachten müssen und wie Sie Ihre LAN-Verbindung herstellen können.

Foto eines zusammengerollten LAN-Kabels
Foto: Colourbox

Erste Schritte

Innerhalb der Universität können Arbeitsplätze (PC's und Notebooks) auch direkt per LAN-Kabel an das Uni-Netz angeschlossen werden, sofern die technischen Voraussetzungen gegeben sind (z.B. Gebäudeverkabelung, Beschaltung der Anschlussdosen etc.).

Im Folgenden erfahren sie mehr über das kabelgebundene Netz der Universität Leipzig.

802.1X-Dosen

In der Universitätsbibliothek und in den Hörsälen (hier nur für Lehrende) ist ein Anschluss ans Universitätsnetz an ausgewählten Netzdosen möglich.

Bitte beachten Sie, dass die Zuweisung der IP-Adresse dynamisch erfolgt (DHCP) und eine Authentifizierung gemäß 802.1X am eigenen Rechner eingestellt werden muss.

Zur Anleitung

IP-Adressen sind ein knappes Gut. Der Universität ist nur ein gewisses Kontingent zugeteilt, mit dem sie effektiv wirtschaften muss. IP-Adressen müssen beim URZ beantragt und unbedingt wieder freigegeben werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

In diesem Zusammenhang kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten mit wechselnden Geräten in manchen Räumen. Werden neuen Geräten IP-Adressen anderer Geräte ohne Abstimmung gegeben, kann es zu einer Doppelverwendung einer IP und damit zu Störungen im Netz kommen.

Daher sollte für Räume mit wechselnder Geräteausstattung (z.B. Räume für Gäste, Doktoranden etc.) besser auf die Nutzung von 802.1x-Dosen (Hörsaaldosen) oder WLAN, wenn vorhanden, ausgewichen werden. Sprechen Sie uns daher an, wenn Sie solche Räume mit wechselnden Nutzer:innen und insbesondere wechselnden Geräten / Laptops haben.

Sollten Sie per Hörsaaldosen oder WLAN spezielle Dienste der Universität nicht erreichen, sprechen Sie uns bitte auch an. 

Anleitungen

In einigen Bereichen haben wir begonnen, von der bisherigen Praxis der Vergabe der IP-Adressen abzuweichen. Hier stellen wir auf „statisches DHCP” um. Im Folgenden soll kurz erläutert werden, was das bedeutet und welchen Nutzen das hat.

Zunächst bleibt auch weiterhin die Beantragung einer IP-Adresse notwendig. Neu ist jedoch, dass dazu die Mac-Adresse des Gerätes mitgeliefert werden muss. Dieses Paar – IP-Adresse und Mac-Adresse – wird dann durch das URZ oder durch eingewiesene Administratoren vor Ort in eine Datenbank eingetragen. Danach kann nur noch dieses Gerät diese IP-Adresse nutzen. Solle ein anderes Gerät versuchen, mit derselben IP-Adresse ins Netz zu gelangen, wird es abgewiesen. Störungen im Netz wegen doppelt genutzter IP-Adressen sind damit nicht mehr möglich.

Das bedeutet aber auch, dass Sie bei Ersatzanschaffungen von Geräten nicht mehr einfach die einmal beantragte IP weiter nutzen können. Vielmehr muss die alte freigegeben und eine neue beantragt werden. Zudem muss die IP-Adresse durch den Administrator mit einer neuen MAC-Adresse gekoppelt werden.

Zur Beantragung einer IP-Adresse

Übersicht aller Uni-weit verfügbaren 802.1x-Dosen

In Fällen, in denen eine sehr stabile und schnelle Datenanbindung erforderlich ist oder die WLAN-Abdeckung unzureichend ist, können Datendosen mit 802.1x Authentifizierung verwendet werden. Diese Dosen sind in vielen öffentliche zugänglichen Räumen wie Hörsälen und Seminarräumen vorhanden.

Um eine eine Netzwerkverbindung herstellen zu können, wird ein gültiger Uni-Login benötigt. Die kabelgebundene muss ähnlich der kabellosen Schnittstelle (wie für das WLAN „eduroam”) konfiguriert werden. Die IP-Adressvergabe erfolgt nach erfolgreicher Authentifizierung automatisch (DHCP).